E-Werk

Das E-Werk in Erlangen wurde 1982 durch die Zusammenlegung zweier bestehender Jugendzentren als freies Veranstaltungs- und Kulturzentrum gegründet und hat sich als feste Institution im Kulturbetrieb der Stadt etabliert. Es befindet sich in einem stilgelegten städtischen Elektrizitätswerk im ehemaligen Stadtgraben der barocken Altstadt. Der neue Erweiterungsbau im Norden des Areals markiert die zweite Haupterschließung des E-Werks entlang der bestehenden Lindenallee an der Fuchsenwiese.

Das neue Haus, als Hybrid konzipiert, erweitert das kulturelle Angebot um einen Jugendtreff, eine freie Fahrradwerkstatt und eine Open-Air Bühne mit Biergarten im neu entstandenen Innenhof. Der Jugendtreff im Obergeschoss wird über einen vorgelagerten Freibereich erschlossen, welcher sich um eine bestehende Eiche legt und somit Innen und Außen verschwimmen lässt. Der Fahrradwerkstatt im Erdgeschoss wird durch ein Herausschieben des Gebäudevolumen ein Vordach ermöglicht, was ganzjährige Schnellreperaturen im Außenbereich zulässt.

Die Fassade wird durch eine im Erdgeschoss homogene, im Obergeschoss reliefartige Holzschalung gebildet. Die großformatigen Öffnungen sind durch Fenstergewände aus verzinktem Stahlblech akzentuiert, um den Bezug zum benachbarten Industriebau herzustellen. Die Untersichten der auskragenden Bauteile sind mit gelochtem Stahlblech belegt, welche eine diffuse, indirekte Beleuchtung in der Nutzungshochphase der Abend- und Nachtstunden ermöglicht.

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