Bauernfeindstraße A
Eingegliedert in die Struktur der Eisenbahnersiedlung Nürnberg steht das Haus in einem von der Straße rückversetzten Ensemble. Die Wohnungen, ehemals für Lokführer und Mitarbeiter der Deutschen Bahn, sind nun Teil einer Wohn- genossenschaft. Die Nachverdichtung und Aufwertung der Dachgeschosse ist eines der strukturellen und ökologischen Potentiale der Siedlung.
Als denkmalgerechter Ausbau und Sanierung lässt der Eingriff die äußere Erscheinung nahezu unverändert, die Fassadenfarbe wird auf ein bauszeitliches Bayrisch-Grün wiederhergestellt. Die Dachdeckung in ortstypischem Bieberschwanzziegel und die adäquate Neuintepretation der Gauben komplettieren die Silhouette. Im Inneren kontrastieren die eingelassenen Balken des gestellten Dachstuhls als raumbildende Elemente die reduzierten Farben der Wohneinbauten. Wohn- und Essbereich sind über eine Galerie miteinander verbunden und durch punkthafte Putzfenster erhellt.